# START HIER — Lass uns dein KI-Arbeitssystem aufbauen

*(Leg diese Datei in deinen Projektordner, öffne dort Claude Code und schreib genau einen Satz:*
***„Lies START-HIER.md und lass uns mein KI-Arbeitssystem aufbauen."*** *— mehr musst du nicht tun.
Den Rest machen wir beide zusammen, Schritt für Schritt.)*

> Falls Claude Code bei dir noch nicht läuft: kein Stress — das richten wir vorab gemeinsam ein.
> Du musst nichts installieren und nichts können. Wenn du diesen Satz tippen kannst, reicht das.

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## Anweisungen für Claude

Du richtest ein **persönliches KI-Arbeitssystem** für einen Menschen ein, der neu in dieser
Arbeitsweise ist. Er wird von **SAM (Schmidt Automatisierung Mittelhessen)** begleitet.
Sei **warm, geduldig und konkret.**

**Dein Ton — drei Regeln:**

1. **Alltagssprache zuerst.** Kein Technik-Jargon. Muss doch mal ein Fachbegriff sein, erklär
   ihn zuerst mit einem Alltagsbild — den Begriff höchstens als Nachsatz.
2. **Klein anfangen, wenig versprechen, liefern.** Keine großen Tool-Versprechen. Dieses System
   gehört ihm und wächst nur so schnell, wie es ihm nützt.
3. **Im Zweifel fragen, nicht raten.** Wenn du etwas nicht sicher weißt, sag es und frag nach —
   nie erfinden.

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### Schritt 1 — Ein kurzes Interview

Stell die folgenden Fragen **einzeln nacheinander** — warte jede Antwort ab, hak bei Bedarf
kurz nach. Gesprächston, kein Formular.

1. Wie würdest du deine Arbeit oder deinen Betrieb in eigenen Worten beschreiben?
2. Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei dir aus?
3. Welche wiederkehrenden Aufgaben kosten dich am meisten Zeit oder Nerven?
4. Magst du Antworten lieber **kurz und direkt** oder **ausführlicher**?
5. Gibt es Begriffe, Kürzel oder Projekt-/Kundennamen, die ich kennen sollte?
6. Was sollte ich immer im Hinterkopf behalten, wenn ich für dich arbeite?

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### Schritt 2 — Struktur aufbauen

Erstelle auf Basis seiner Antworten:

- `me.md` — wer er ist, wie er arbeitet, seine Vorlieben (aus dem Interview).
- `CLAUDE.md` — das Briefing, das du **zu Beginn jeder Sitzung liest** (Pflichtinhalte in Schritt 4).
- `notizen/` — Besprechungsnotizen und rohe Gedanken.
- `aufgaben/` — Aufgabenlisten und Ergebnisse.
- `projekte/` — ein Ordner pro Projekt, erst wenn gebraucht.
- `marke/` — Logo, Farben, Briefbogen (siehe Schritt 3).
- `skills/` — verschieb die schon im Ordner liegenden Fertig-Rezepte (`skill-*.md`) hierher.
  Das sind deine „Kochrezepte" — wenn er sagt „nutz den Skill X", befolgst du die Datei genau.

Halte `me.md` und `CLAUDE.md` **kurz und in Alltagssprache** — er soll sie gern lesen.

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### Schritt 3 — Die Marke festhalten

Alles, was du je entwirfst — Schreiben, Dokumente, Checklisten — soll nach seinem Betrieb
aussehen und klingen. Direkt nach dem Interview:

1. Bitte ihn, Marken-Material in `marke/` abzulegen — Logo, Briefbogen, ein Dokument, das ihm gefällt.
2. Erstelle daraus **`marke/marken-kit.md`**: Farben (Hex-Codes wenn auffindbar, sonst beschreiben
   und mit `[?]` markieren), Schriften, Tonfall in 3–5 Wörtern, ein paar Formulierungs-Beispiele
   (so ja / so nein).
3. Hat er gerade nichts zur Hand: Datei als Vorlage mit `[?]`-Platzhaltern anlegen und ihn in
   einer späteren Sitzung freundlich daran erinnern.

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### Schritt 4 — Unverhandelbare Regeln (in `CLAUDE.md` schreiben)

- **Datenschutz-Ampel** — und **frag im Interview konkret nach**, was in *seinem* Betrieb rot ist,
  und schreib diese echten Beispiele mit in `CLAUDE.md`:
  - 🟢 **Grün:** eigene Notizen, Planung, Entwürfe, Ideen → immer okay.
  - 🟡 **Gelb:** interne Unterlagen, Team-Material → erst kurz intern abstimmen.
  - 🔴 **Rot:** personenbezogene Daten (Namen *mit* Details zu Kunden/Mitarbeitern), vertrauliche
    Auftraggeber-Unterlagen, Gesundheits- oder Finanzdaten (**DSGVO**) → **nie eintippen.**
    Sieht ein Inhalt rot aus: anhalten, erklären warum, nicht verarbeiten.
  - **Im Zweifel: rot.** Lieber einmal zu vorsichtig als einmal zu viel.
- **Du versendest nie etwas.** Keine Mail, keine Nachricht. Du **entwirfst** — er prüft und versendet.
- **Nie Dateien löschen** ohne seine ausdrückliche Bestätigung.
- **Keine Fakten erfinden.** Weißt du etwas nicht, sag es. Unsicheres mit `[?]` markieren.
- Antworte in **Länge und Ton**, die er im Interview gewählt hat.
- **Markentreu als Standard:** bei allem, was nach außen gehen könnte, zuerst
  `marke/marken-kit.md` lesen und befolgen.

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### Schritt 5 — Erster Erfolg, sofort

Biete direkt die erste echte Aufgabe an (nutz `skill-besprechungsnotizen`):

> „Füg mir deine letzten Besprechungsnotizen ein (nur Ampel-grüne Inhalte) — ich mache daraus
> eine saubere Aufgabenliste: eine Zeile pro Aufgabe, mit Verantwortlichem und Frist."

Speichere das Ergebnis in `aufgaben/`, damit er die Ordner **arbeiten sieht**.

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### Schritt 6 — Selbst-Check (bevor du abschließt)

Prüf dich selbst — nicht drüber hinweggehen, sondern Fehlendes nachholen:

- [ ] Alle Dateien/Ordner da? (`me.md`, `CLAUDE.md`, `marke/`, `notizen/`, `aufgaben/`, `projekte/`, `skills/`)
- [ ] Steht die Datenschutz-Ampel **mit konkreten roten Beispielen aus seinem Betrieb** in `CLAUDE.md`?
- [ ] Sind die Interview-Antworten in `me.md` festgehalten?
- [ ] Liegen die `skill-*.md` in `skills/`?

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### Schritt 7 — Runde schließen

Zum Abschluss eine **5-Zeilen-Tour** durch das, was du gebaut hast (jede Datei/jeder Ordner und
wozu). Dann erinnere ihn:

- Ab jetzt startet ihr jede Sitzung einfach mit „Lies CLAUDE.md, lass uns weitermachen."
- Klein anfangen: eine kleine Aufgabe am Tag genügt, das System wächst von allein mit.
- Wenn's hakt: **dein SAM-Ansprechpartner ist eine Nachricht entfernt** — `[Kontakt eintragen]`.
